Im Handelshafen von Salerno wurde dem Olivenölbetrug ein schwerer Schlag versetzt, wo eine gemeinsame Operation der Carabinieri, der Guardia di Finanza und des Zolls zur Blockierung einer Lieferung führte. 18.100 kg OlivenölDas Produkt, das für den Export nach Kanada bestimmt war, wurde als „extra vergine“ verkauft, verbarg aber eine ganz andere Realität.
Die Razzia und die Ermittlungen
Die vom „Kontrollraum“ des Landwirtschaftsministeriums (Masaf) koordinierte Operation wurde nach der Aktivierung eines Risikoprofil auf dem Container. Die Untersuchungen, unterstützt durch strenge Laboranalysen, bestätigten den Verdacht der Ermittler:
- Produkt-Downgrade: Was auf der Rechnung und dem Etikett als hochwertiges natives Olivenöl extra aussah, war in Wirklichkeit einfach nur natives Olivenöl.
- Falscher Ursprung: Obwohl der Wortlaut auf einen ausschließlich EU-Ursprung hindeutete, ergaben die Analysen, dass Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ölen.
Berichte und Sanktionen
Der Inhaber eines Olivenölunternehmens in den Abruzzen ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Die Vorwürfe sind schwerwiegend:
- kommerzieller Betrug;
- Verkauf von Industrieprodukten mit falsche Anzeichen;
- ideologische Falschheit begangen von einer Privatperson in einer öffentlichen Urkunde.
Zusätzlich zur Beweissicherung der Ladung mit einem geschätzten Wert von ca. 80.000 EuroWegen Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Herkunft des Produkts wurde eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 4.000 Euro verhängt.
Kommentar von Minister Lollobrigida
Der Minister für Landwirtschaft und Ernährungssouveränität schaltete sich in die Angelegenheit ein. Francesco Lollobrigida, der die Koordination zwischen den Strafverfolgungsbehörden lobte:
„Italien bestätigt seine Vorreiterrolle bei der Kontrolle der Lebensmittelsicherheit. Dank der Arbeit der Kontrollzentrale Masaf schützen wir die Bürger und das Prestige von Produkten ‚Made in Italy‘ vor Betrug entlang der Lieferkette.“



















