Der weit verbreitete Befall der Margarinefäule stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Qualität des Olivenöls dar.

Hohe Temperaturen beschleunigen den biologischen Zyklus dieses Parasiten, der sich von Trieben, aber auch von Oliven ernährt, und beeinträchtigen die chemischen Eigenschaften des produzierten Öls.
Technik
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von O. Strada – P. Turchi – A. Volani – E. Gambin

In diesem außergewöhnlich heißen August, die Olivenmargarine (Palpita unionalis) zeigt eine Entwicklungskapazität außerhalb des Maßstabs. Befall sie sind zunehmend in vielen italienischen Olivenanbaugebieten, mit offensichtliche Schäden an den Trieben und, was noch beunruhigender ist, sogar mit OlivenDie Larven nagen sich durch das Olivenmark, beeinträchtigen dessen Qualität und beeinflussen direkt die chemischen Eigenschaften des produzierten Öls.

Le befallene Oliven, die nicht fallen und ich bin kaputt erzeugen Öle mit hohem Säuregehalt, abnormalen Peroxidwerten und veränderten K232-WertenDie Qualität des Öls wird direkt und messbar beeinträchtigt, was erhebliche wirtschaftliche und kommerzielle Folgen hat.

Biologischer Zyklus und Larvenmorphologie

Auf den Fotos: Margarine-Attacke

Wir müssen mehr über diesen Schmetterling erfahren. Sein Lebenszyklus ist in klar unterscheidbare Stadien unterteilt, jedes mit charakteristischen morphologischen und chromatischen Merkmalen:

  • Ei: oval, hellgelb, auf der Blattunterseite abgelagert;
  • Larven im ersten Stadium: hyaliner Körper, fast durchsichtig, mit klarem Kopf;
  • Larven im zweiten und dritten Stadium: gelber Körper, rötlicher Kopf, mit sich entwickelndem Rückenhaar;
  • Larve im vierten und fünften Stadium: olivgrüner, borstiger, gelbrötlicher Kopf, am Ende manchmal braun;
  • Vorpuppe: hellbraun, Körper zusammengezogen und inaktiv;
  • Puppe: zylindrische, dunkelbraune Puppe mit sich entwickelnden Flügeln, die auf der Oberseite sichtbar sind;
  • Erwachsener: perlweiße Motte, halbtransparente dreieckige Flügel, brauner Randsaum mit zwei zentralen schwarzen Flecken.

Erwachsene Weibchen legen im Durchschnitt über 350 Eier, mit einem Höhepunkt in den ersten Lebenstagen. Die Paarung erfolgt innerhalb von 24 Stunden nach dem Schlüpfen. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt etwa 16 Tage für beide Geschlechter, mit einer Überlebensrate von über 80 %. Das Verhältnis von Männern zu Frauen beträgt 1,2:1.

Feldüberwachung: Wann und wo Sie suchen müssen

Um Margarine einzudämmen, ist eine visuelle Überwachung unerlässlich. Hier einige praktische Tipps:
Wann ist Folgendes zu beachten:
– von Mai bis September, mit Spitzen im Juli und August;
– nach Hitzewellen, wenn die Larven ihre Entwicklung beschleunigen.

Wo Sie suchen müssen:
– Blattunterseite: Eier und junge Larven;
– Endtriebe und gerollte Blätter: reife Larven;
– olivfarbene Oberfläche: eindringende Larven, insbesondere in schattigen Bereichen.

Visuelle Hinweise:
- abgenagte oder gerollte Blätter;
– grüne Larven mit einem mit bloßem Auge sichtbaren rötlichen Kopf.
– Früchte mit kleinen Löchern oder oberflächlichen Gängen.

Regelmäßige Kontrollen ermöglichen ein rechtzeitiges Eingreifen, bevor der Schaden irreversibel wird.

Margaronia und Klimawandel: eine direkte Verbindung

Margaronia ist ein hoch ansteckender Parasit. begünstigt durch hohe Temperaturen. Mit Wärme beschleunigt seinen biologischen Zyklus, wodurch die Entwicklungszeit von Eiern, Larven und Puppen verkürzt wird und mehr Generationen pro Jahr möglich sind. In heißen und langen Sommern wie dem aktuellen erhöht sich die Überlebensrate der Larven, während natürliche Feinde und biologische Behandlungen an Wirksamkeit verlieren.

Die Klimaerwärmung hat dem Olivenblattkäfer zudem ermöglicht, sich in nördlichere Gebiete und höhere Lagen auszubreiten, wo er zuvor selten oder gar nicht vorkam. Die gleichzeitige Erwärmung und das Wachstum der Olivenbäume sorgen dafür, dass die Larven mehr Weichgewebe als Nahrungsquelle haben, was den Schaden verschlimmert.

Diese Klimadynamik führt zu einer dringende Überprüfung der Verteidigungsprotokolle und regionalen Vorschriften, die Margaronia immer noch nicht als primären Parasiten betrachten.

Pflanzenschutz: eine wachsende Herausforderung

La Abwehr gegen Margarine ist schwierigempfehlen die regionalen integrierten Produktionsvorschriften die Verwendung von Bacillus thuringiensis, paraffinisches Mineralöl und natürliche Pyrethrine, aber die Wirksamkeit dieser Produkte ist oft begrenzt.
Il Bacillus thuringiensisverliert bei Anwendung in sehr heißen Perioden schnell seine biologische Aktivität.
Paraffinisches Mineralöl kann bei hohen Temperaturen weniger wirksam sein und in einigen Fällen Phytotoxizität verursachen, insbesondere bei empfindlichen Sorten oder unter Wasserstress.

Selbst gezielte Maßnahmen gegen die Olivenfliege scheinen bei diesem Schmetterling keine nennenswerte Wirkung zu haben.
Produkte wie dieAcetamipridsind Deltamethrin, dann Flupyradifuron e Pyrethrum Show schlechte Wirksamkeit wenn es gegen die Olivenfliege angewendet wird, da die Margaronia wahrscheinlich einen anderen biologischen Zyklus hat und in geschützten Bereichen der Pflanze Zuflucht sucht, die für Behandlungen schwer zu erreichen sind.

Eine neue Priorität für den Olivenanbau

Die Margaronia entwickelt sich mittlerweile zu einem Hauptschädling, begünstigt durch den Klimawandel mit sehr heißen Sommern und dem Mangel an wirklich wirksamen Abwehrmitteln. Sie ist nicht mehr nur ein Blattinsekt, sondern auch ein direkter Feind der Olive und ihres Öls.

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