Keine Verdopplung des tunesischen Ölpreises bei Nullzoll

Der EU-Kommissar für Landwirtschaft lehnt den Vorschlag des nordafrikanischen Landes ab, die Freigrenze für Öl auf 100.000 Tonnen anzuheben.
Wirtschaft
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Die Mauer der Europäischen Kommission hielt stand. Eine Verdopplung der tunesischen Olivenölimporte zu Nullzoll wird es nicht geben.Eine Entscheidung, die ein Zeichen zugunsten italienischer und europäischer Olivenbauern setzt und dass bestätigt die von OlivoNews bereits dargelegte Vorsichtslinie., das sich in den letzten Monaten ausführlich mit dem Thema befasst hatte und dabei die kritischen Punkte eines Abkommens hervorhob, das den nationalen Sektor in die Knie zwingen könnte.

Kommissar Hansens „Nein“

Nach dem Druck von Coldiretti und Filiera Italia, die einen scharfen Brief an die EU-Spitzenpolitiker geschickt hatten, ist nun eine offizielle Antwort des EU-Agrarkommissars Christophe Hansen eingegangen. Der Brief ist eindeutig: Die Brüsseler Exekutive „sieht keine zusätzlichen Handelserleichterungen vor“. Der Vorschlag der tunesischen Regierung, die Konzessionsquote auf 100.000 Tonnen pro Jahr zu erhöhen, wurde daher abgelehnt..

Schutz und Gegenseitigkeit: Der Kampf um die Regeln

Der Kern der Angelegenheit ist nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern betrifft auch die Lebensmittelsicherheit. Hansen stimmte der Notwendigkeit zu, sicherzustellen, dass importierte Produkte in folgenden Punkten die gleichen europäischen Standards erfüllen:

  • Lebensmittelsicherheit: Rückstandsüberwachung;
  • Nachhaltigkeit: zertifizierte landwirtschaftliche Praktiken;
  • Gegenseitigkeit: Die Verwendung von in Europa verbotenen, in Nordafrika aber noch erlaubten Pestiziden muss eingestellt werden.

Ein Markt unter Druck: Die Zahlen für 2025

Die Daten zeichnen ein besorgniserregendes Bild, das die Mobilisierung rechtfertigt. Coldiretti betont, dass im Jahr 2025 bis zu 600 Millionen Kilo ausländisches Öl die italienischen Grenzen überschritten haben.Ein massiver Zustrom, der die Preise für heimisches natives Olivenöl extra drückte und damit einen, wie Organisationen es nennen, „undurchsichtigen Markt“ begünstigte.

In diesem Zusammenhang, Der tunesische Fall bleibt beispielhaft: mit einem Anstieg der Ankünfte um 40 % und einem Durchschnittspreis von rund 3,5 Euro pro Kilo.Die Gefahr des Dumpings ist Realität geworden. Für viele italienische Olivenbauern bedeutet der Verkauf zu diesen Preisen, dass sie Verluste erwirtschaften.

„Eine tödliche Gefahr für unsere Produzenten.“ Coldiretti und Filiera Italia hatten Beschwerde eingereicht. Diese Beschwerde wurde nun in Brüssel unterstützt und blockierte eine Maßnahme, die Schmuggler und illegale Praktiken begünstigt und die Transparenz der Kennzeichnung beeinträchtigt hätte.

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Stichworte: Ölimporte, als Beweismittel, Tunesisches Öl

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